Ein Hilfeleistungskontingent der Feuerwehren aus dem Raum Bayreuth übte am 3. und 4. Oktober 2026 im Landkreis Aschaffenburg

Am Samstag, den 3. Oktober 2026, und Sonntag, den 4. Oktober 2026, übte das Hilfeleistungskontingent – kurz HiKo – der Feuerwehren aus dem Raum Bayreuth im Landkreis Aschaffenburg. Es handelte sich um eine geplante Übung, bei der Szenarien aus dem Einsatzspektrum Waldbrand und Hochwasser geprobt wurden.

Bei dem Hilfeleistungskontingent der Feuerwehren handelt es sich um eine vorgeplante und spezialisierte Einheit aus Einsatzkräften und Fahrzeugen für überörtliche und großflächige Katastropheneinsätze. Um für diese Funktion bestmöglich vorbereitet zu bleiben, sind Übungseinsätze unerlässlich – gerade in einem unbekannten Umfeld in größerer Distanz, wie es auch in einem Ernstfall notwendig sein könnte.

Das Feuerwehr-Hilfeleistungskontingent (FHK) aus dem Raum Bayreuth setzte sich am 3. Oktober 2026 gegen 10 Uhr mit rund 44 Fahrzeugen und 150 Einsatzkräften in den rund 240 Kilometer entfernten Landkreis Aschaffenburg in Marsch. Auch die Freiwillige Feuerwehr Stadt Gefrees war an der Übung beteiligt: Sie stellte den Wechsellader mit Kran (36/1) samt Abrollbehälter-Transportmulde. Als Einsatzkräfte nahmen der 1. Kommandant Daniel Hofmann und der stellvertretende Kommandant Kai Feulner an der Übung teil.

Die Marschroute führte sie dabei über die A70 in Richtung Bamberg/Schweinfurt. Beim Autohof Wertheim nach Würzburg legte das FHK einen geplanten Tankstopp ein, bevor es auf der A3 weiter in Richtung Aschaffenburg fuhr. Bei der Ausfahrt 62 Bessenbach verließ die Kolonne die Autobahn und fuhr auf die ST 2307 auf. Gegen 15 Uhr traf das FHK in der vorgeplanten Unterkunft für das Wochenende in Bessenbach ein.

Am Sonntag, den 4. Oktober 2026, verließ das FHK aus dem Raum Bayreuth am frühen Nachmittag den Landkreis Aschaffenburg auf entgegengesetzter Route wieder. Die Planung und Durchführung der Übung wurde durch die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg unterstützt.

Quelle: Landkreis-Bayreuth